Am 02.09.2010 findet ganztägig das „US Food Forum – Chancen in der Lebensmittelindustrie“ in der IHK Hannover statt. Experten von der Food and Drug Authority, dem US-Department of Agriculture und aus den Auslandshandelskammern stehen auch in Einzelgesprächen zur Verfügung.
Möchten Sie in der größten Volkswirtschaft weltweit die Vermarktung und den Vertrieb Ihrer Lebensmittel vorantreiben, so können Sie sich bei Ihrem Markteinstieg USA historisch gewachsene Bevölkerungsstrukturen zu Nutze machen! Hinsichtlich der amerikanischen Zulassungs- und Einfuhrverfahren sind für deutsche Importeure allerdings eine Anzahl verbindlicher und mitunter haftungsrelevanter Vorgaben zu berücksichtigen. So unterliegen Lebensmittel in den USA dem Gesetz zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Abwehr von "Bioterrorismus" von 2002 (auch "Bioterrorismus-Gesetz" oder BTA). Dieses umfasst Vorschriften zum Schutz der USA vor Gefahren für die Lebensmittelversorgung. Zu diesen potenziellen Gefahren gehören auch Lebensmittel aus dem Ausland. Es gelten demnach besonders hohe Anforderungen an Sicherheit, Prozesse und Risikobetrachtung im Produktionsprozess und beim Import von Lebensmitteln.
Das Food Forum in der IHK Hannover wird alle importrelevanten Themen wie z.B. Beschaffenheit des US-amerikanischen Lebensmittelmarktes, Trends, Distributionskanäle, Zölle und Richtlinien beim Import, Zusatzstoffe, Bio versus „Organic“ , Kennzeichnung und die Drehscheibenfunktion der USA in Richtung Mexiko beleuchten.
Im Anschluss stehen Marktexperten aus den Auslandshandelskammern, aus amerikanischen Ministerien und Behörden wie FDA, Zoll oder Fachanwälte für Einzelgespräche zur Verfügung. Ihre Anmeldung ist bereits auf der Webseite der IHK möglich.